Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Therapie, deren Ziel es ist, die Gesundheit aller Körpersysteme zu verbessern, indem das Skelett des Bewegungsapparates manipuliert und gestärkt wird. Ein osteopathischer Therapeut konzentriert sich auf Gelenke, Muskeln und Wirbelsäule. Die Behandlung zielt darauf ab, das Nervensystem, das Kreislaufsystem und das Lymphsystem positiv zu beeinflussen. Manuelle Medizin bedeutet, dass sowohl Diagnose als auch Behandlung mit den Händen durchgeführt werden.

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Praxis Angebote Osteopathie:

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Strukturelle Therapie

Befasst sich mit dem Bewegungsapparat und der Biomechanik des Menschen.

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Cranio-Sacrale Therapie

Lat. cranium: Schädel; sacral: das Kreuzbein. „Schädel-Kreuzbein-Therapie“.

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Viscerale Therapie

Behandlung der innere Organe und deren bindegewebige Aufhängung.

Osteopathie – eine ganzheitliche Therapie

Die Osteopathie wurde 1874 durch den amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still entdeckt.

Der Begriff stammt von den beiden griechischen Wörtern Osteon = der Knochen und Pathos = die Krankheit. Dr. Still fand heraus, dass funktionelle Störungen der Wirbelsäule Gesundheits-störungen im ganzen Körper auslösen können. Er entwickelte ein System, mit dem Funktionsstörungen im gesamten Körper behandelt werden können. 1892 gründete Dr. Still das erste osteopathische College.

 

Was ist Osteopathie?

Osteopathie beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie im Bewegungssystem, am Nervensystem und den inneren Organen. Im Zentrum steht nicht die Behandlung einer Krankheit, sondern immer die individuelle Situation eines Menschen. Es wird versucht die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, diese Kraft besitzt jeder von uns. Der Osteopath regt diese Kräfte an und fördert damit die Selbstheilung.

Die Werkzeuge des Osteopathen sind sein detailliertes anatomisches und physiologisches Wissen und seine geschulten Hände.

Nach genauer Anamnese und Untersuchung des Patienten findet der Therapeut Zusammenhänge zwischen verschiedenen Organsystemen. Hierzu zählen das Herz-Kreislaufsystem, Atemsystem, Verdauungs-system, Muskel-Skelett-System und das Nervensystem.
Während der Behandlung wird versucht Blockierungen innerhalb dieses Organsystems zu finden und zu lösen.

Prinzipiell gilt:

Alle Elemente des Körpers müssen beweglich sein, auch die inneren Organe und die Schädelknochen.

So findet der Körper wieder zu seiner Gesundheit zurück. Der Therapeut setzt dazu nur den Impuls mit seinen Händen. Dabei bedient er sich einer Vielzahl subtiler, sanfter oder auch direkter Techniken.

Während der osteopathischen Behandlung werden folgende drei große Systeme beachtet:

  • Parietale Osteopathie, zur Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems,
  • viszerale Osteopathie, zur Behandlung der inneren Organe und
  • die craniosakrale Osteopathie, zur Behandlung des Schädels und des Kreuzbeins und der dazwischenliegenden Strukturen mit Gehirn und Rückenmark.

Vier Grundsäulen der Osteopathie:

  • Die Struktur bestimmt die Funktion. Ist eine bestimmte Struktur gestört, kann sie nicht mehr ihre volle Funktion ausüben.
  • Die Rolle der Arterie ist absolut. Sämtliche Körperfunktionen hängen von einer gut funktionierenden Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab.
  • Der Körper ist eine Funktionseinheit, verbunden durch Faszien (bindegewebige Umhüllungen). Störungen in einer Körperregion können Ursachenketten auslösen, die letztendlich den gesamten Organismus betreffen.
  • Der Körper besitzt die Fähigkeit der Autoregulation.

Die Techniken der Osteopathie wirken bei vielen Erkrankungen. Oft auch bei Beschwerden, für die die Schulmedizin keine organische Ursache findet. Häufig sind die Beschwerden bereits nach der ersten Behandlung gebessert oder sogar ganz verschwunden.

In Österreich sind nur Ärzte und Physiotherapeuten zur Ausbildung zum Osteopathen zugelassen.
Eine ärztliche Abklärung eventueller akuter Entzündungen, Tumore oder Metastasen, schwere Osteoporose etc. ist unabdingbar und im Interesse der Patienten.

Ihre Gesundheit in guten Händen.

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